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Grundrisszeichnung selbst erstellen

So gehen Sie vor!

Grundrisszeichnung

Benötigen Sie eine Grundrisszeichnung, um beispielsweise die Einrichtung, einen Umbau oder auch ein Neubauvorhaben zu planen, können Sie natürlich auch selbst aktiv werden. Im Folgenden erläutern wir Ihnen auf der Grundlage unserer Erfahrungen als Grundriss-Spezialist Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen sollten.

Die Grundrisszeichnung als Planungsgrundlage erstellen

Eine solche Grundrisszeichnung ist regelmäßig notwendig: Wollen Sie beispielsweise Wände versetzen oder entfernen, konzentrieren Sie sich auf die Außenwände, die Sie auf Millimeterpapier zeichnen. Legen Sie nun transparentes Papier darüber, um Ihre Ideen zur neuen Raumaufteilung festzuhalten. So können Sie verschiedene Varianten erstellen, die Entwürfe übereinanderlegen und die Vor- und Nachteile in Ruhe abwägen. Die gleiche Vorgehensweise empfiehlt sich auch bei der Planung von Inneneinrichtungen.

1. Schritt: Messen Sie die längste Wand aus.

Auch wenn es sich nur um eine Skizze oder eine einfache Grundrisszeichnung handelt, sollten Sie doch genau vorgehen - nicht auf den Millimeter, aber doch so, dass eben auch Einrichtungsgegenstände passgenau eingefügt werden können. Beginnen Sie mit der längsten Wand und passt diese auf Ihr Papier, dann passen auch die kürzeren - Sie sparen sich also Zeit.

2. Schritt: Rechnen Sie die Maße um.

Nun steht etwas Mathematik an: Die realen Maße müssen so umgerechnet werden, dass Sie diese in der Zeichnung verarbeiten können. Gängig sind die Maßstäbe 1:200 und 1:100. Bei Letzteren macht ein Meter Wand einen Zentimeter auf Ihrer Grundrisszeichnung aus. Feiner werden die Zeichnungen bei einem Maßstab von 1:50, den vor allem Handwerker und Innenausstatter verwenden. Sollten Sie eine Grundrisszeichnung von einem Zimmer anfertigen wollen, können Sie einen individuellen Maßstab wählen, um das Papier optimal auszunutzen und besser arbeiten zu können.

3. Schritt: Ermitteln die restlichen Wandmaße!

Messen Sie nun die anderen Wände aus und berücksichtigen Sie dabei eventuelle Besonderheiten: Beachten Sie hier bestimmte Wandelemente, die in den oder aus dem Raum ragen, Erker oder Ecken und nehmen Sie die relevanten Maße ebenfalls genau auf. Rechnen Sie diese nun entsprechend um und zeichnen Sie diese in den Grundriss ein. Achten Sie auf die Größe Ihres Millimeterpapiers, vor allem bei quadratischen Räumen können Sie sich schnell verschätzen. Bei Bedarf wählen Sie einfach einen anderen Maßstab.

4. Schritt: Zeichnen Sie Türen, Fenster sowie andere feste Teile ein.

Haben Sie den Grundriss des Raums gezeichnet, kommen nun die zu berücksichtigenden Bauteile an die Reihe:

Fenster

Messen Sie die Position der Fenster sowie deren Breite, rechnen Sie die Maße um und fügen Sie diese an den entsprechenden Stellen in die Grundrisszeichnung ein. Die Fenster stellen Sie bitte als eine breite oder alternativ als doppelte Linie dar.

Türen

Messen Sie zunächst die Position in der Wand und die Türbreite, um sie einzuzeichnen. Doch auch die Öffnungsseite ist zu beachten: Sollte sich die Tür nach innen öffnen lassen, zeichnen Sie eine der Breite des Türblattes entsprechende und in das Zimmer hineinzeigende Linie. Aus der bogenförmigen Verbindung mit der Türöffnung erhalten Sie den Bewegungsradius Ihrer Tür. Sie können daraus ableiten, welchen Platz Sie zur Türöffnung benötigen - dieser muss bei allen Planungen freibleiben.

Heizkörper, Lichtschalter und Steckdosen

Um eine exakte Planung auszuführen, sollte Ihre Grundrisszeichnung sämtliche eingebauten Teile beinhalten. Es nützt Ihnen schließlich nichts, wenn Sie mit einem neuen Schrank die Steckdosen oder Heizkörper verdecken.

5. Schritt: Arbeiten Sie mit Ihrer Grundrisszeichnung.

Nun haben Sie die bauliche Hülle Ihres Zimmers erfasst und können ganz nach Belieben damit arbeiten:

Inneneinrichtung

Ermitteln Sie die Maße der Möbel, die Sie bei der Inneneinrichtung verwenden wollen. Zeichnen Sie die Grundrisse der Möbel entsprechend des Maßstabes auf Zeichen- oder Tonkarton und schneiden Sie diese aus. Diese Schablonen können Sie nun nach Belieben auf Ihrer Grundrisszeichnung platzieren und solange arrangieren, bis Sie mit Ihrer Einrichtung zufrieden sind.

Umbau

Nutzen Sie transparentes Papier, das Sie auf Ihrer Grundrisszeichnung der gesamten Wohneinheit oder Etage befestigen. Übertragen Sie die Außenwände und die Wandbereiche, die aus statischen Gründen erhalten bleiben müssen. Nun können Sie die in Frage kommenden Wände nach Belieben verändern und sukzessive die optimale Variante für Ihr Vorhaben ermitteln.

Grundrisszeichnung selbst gemacht - perfekte Grundlage für professionelle Pläne

Natürlich wird eine solche Skizze kaum für professionelle Zwecke ausreichen: Wollen Sie Ihren Entwurf der Inneneinrichtung einem Auftraggeber oder Ihre Umbaupläne einer Behörde zur Genehmigung vorlegen, benötigen Sie hochwertige Ausführungen. Doch das ist kein Problem, als Spezialisten für Grundrisse stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung: Laden Sie uns einfach Ihre Grundrisszeichnung hoch, wählen Sie die gewünschte Form der Darstellung aus - und schon werden wir diese in kürzester Frist umsetzen. Wir stellen Ihnen die Ergebnisse in digitaler Form in Ihr Kundenkonto ein, sodass Sie diese entweder ausdrucken oder als Datei weiterverwenden können. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch gerne bei Fragen oder Problemen zur Verfügung - wir finden mit Sicherheit die optimale Lösung für Ihr Vorhaben.