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Glossar - Anfangsbuchstabe AB

Abdichtungen

Mit Abdichtungen oder auch Bauwerksabdichtungen sind solche Schichten an Bauobjekten gemeint, die erdberührende Bauteile gegen Bodenfeuchte und Stauwasser (Grund-, Hang- und Regenwasser) schützen und somit Feuchtigkeitsschäden an der Baukonstruktion vorbeugen.

Abgeschlossenheitserklärung / Abgeschlossenheitsbescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung/Abgeschlossenheitserklärung ist eine formelle Bestätigung dafür, dass die einzelnen Wohneinheiten einer Eigentümergemeinschaft nummeriert und bautechnisch voneinander abgeschlossen sind – als Wohnungen unabhängig betreten und genutzt werden können. Mehr erfahren...

Abstandsflächenbaulast

Die Abstandsfläche soll sicherstellen, dass Gebäude nicht zu nah an das Nachbargrundstück gebaut werden. Dadurch könnte es zu optischen Einengungen und übermäßige Beschattungen kommen, außerdem könnte der Brandschutz beeinträchtigt werden. Um diese Auflagen durchzusetzen, verbietet der Gesetzgeber den Eigentümern von Gebäuden, bestimmte Grundstücksflächen zu bebauen - mit Hilfe einer Abstandsflächenbaulast, die im Grundbuch eingetragen wird.

Antrittstufe

Die Antrittstufe ist die erste Stufe einer Treppe, die den Übergang vom Boden zur Treppenanlage bildet.

Arbeitskalkulation

Bei der Arbeitskalkulation werden die Sollkosten (und Soll-Zeiten) für ein Bauvorhaben festgelegt. Diese Kalkulation kann erst nach Auftragserteilung durchgeführt werden, da erst zu dem Zeitpunkt die endgültigen Parameter für das Bauvorhaben bekannt sind.

Architektenstempel

Ein Architektenstempel ist ein Abdruck oder ein digitales Zeichen, das von einem Architekten/einer Architektin auf Bauplänen und anderen Dokumenten angebracht wird. Es dient als Bestätigung und Identifikation des Urhebers/der Urheberin und seiner bzw. ihrer Verantwortung.

Arkade

Der Begriff beschreibt einen oder eine Reihe an Bögen, die von Pfeilern oder Säulen getragen werden. Besonders häufig findet man diese Bauelemente in der südländischen Architektur oder auch in deutschen Prunkbauten. 

Art des Bebauungsgebiet

Mit der Art des Bebauungsgebiets werden im Bebauungsplan die Gebiete in verschiedene, vorgegebene Kategorien eingeteilt. So gibt es u.a. ein Mischgebiet, in dem Wohn- als auch Gewerbegebäude erlaubt sind.

Atrium

Der als Atrium bezeichnete zentrale Raum eines Hauses stammt aus der Architektur des Römischen Reiches: In der Mitte des Gebäudes gelegen war dieser meist rechteckige Innenraum von den umliegenden Räumlichkeiten aus zugänglich. Hier hielt sich die Familie auf.

Attika

Als Attika wird eine niedrige Erhöhung – eine Art aufgemauerter Dachrand – auf der Außenwand bezeichnet. Dieser Dachrand reicht i.d.R. zwischen 30 bis 50 Zentimeter über das Flachdach hinausreicht und dieses seitlich gesehen verdeckt.

Auflassung

Der Begriff Auflassung stammt aus dem Grundstücksrecht und bezieht sich auf die dingliche Einigung, die ein Immobilienverkäufer mit einem Käufer per Verkaufsvertrag zur Übereignung eines grundstücksgleichen Rechts oder eines Grundstücks trifft. Eine Auflassung wird im Grundbuch eingetragen, um die Rechte beider Parteien zu schützen. Bis zur Begleichung des Kaufpreises bleibt das relevante Grundstück jedoch Eigentum des Verkäufers.

Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung wird im Grundbuch eingetragen, sobald der Kaufvertrag von beiden Parteien unterzeichnet wurde. Mit dieser Vormerkung wird der schuldrechtliche Anspruch dinglich gesichert. Der Anspruch kann sich jedoch nicht nur auf die Eintragung eines Rechts an dem Grundstück, an einem Grundstücksrecht oder grundstücksgleichen Recht beziehen, sondern auch auf die Löschung, die Änderung, des Ranges oder des Inhaltes eines solchen Rechts.

Aufteilungsplan / Teilungsplan

Der Aufteilungsplan, oder auch Teilungsplan genannt, ist ein Grundriss, in dem die privaten als auch die gemeinschaftlichen Eigentumsflächenanteile der Eigentümergemeinschaft dargestellt werden. Dabei werden die jeweiligen Flächenanteile nicht in Quadratmeter, sondern in Prozent angegeben. Mehr erfahren...

Ausgleichsschüttung

Eine Ausgleichsschüttung ist eine Schicht aus losem Material, wie Sand, Kies oder spezieller Dämmmasse, die verwendet wird, um unebene Böden auszugleichen. Sie schafft eine ebene Grundlage für den Bodenaufbau. 

Außenabdichtung

Bei Außenabdichtungen im Bauwesen werden spezielle Materialien oder gar Techniken an der Außenseite von Objekten angewendet, um Feuchtigkeit vorzubeugen. Da nachträgliche Außenabdichtungen nicht immer möglich sind, gibt es die Option der Innenabdichtung.

Außenanschlag (bei Fenstern)

Hierbei befindet sich das bewegliche Teil eines Fenster nach außen gerichtet und kann daher auch nur nach außen geöffnet werden.

Außenputz

Außenputz steht synonym für Oberputz. Der Oberputz wird im zweiten Arbeitsschritt auf den Unterputz von zweilagigen Mörtelschichten wie z.B. bei Putzfassaden aufgebracht und ist damit der wetterexponierte Putz.

Austrittstufe

Die Austrittstufe ist die letzte Stufe einer Treppe, die den Übergang zur nächsten Ebene, wie einem Podest oder Geschoss, bildet. Sie schließt die Treppenanlage ab und markiert das Ende des Aufstiegs.

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit bezeichnet die Gestaltung von Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln, sodass sie von allen Menschen – einschließlich Personen mit Behinderungen – ohne Einschränkungen genutzt werden können. Dies umfasst beispielsweise stufenlose Zugänge, breitere Türen und spezielle Sanitäranlagen.

Bauabnahme

Bei der Bauabnahme begehen Bauherr:in, Bauplaner:in und Baubeteiligte gemeinsam die Baustelle, um die fachgerechte Ausführung der Leistungen zu überprüfen, ggf. Nachbesserung zu vereinbaren oder als fertig ausgeführt genehmigen.

Bauantrag

Plant ein Bauherr/eine Bauherrin eine genehmigungspflichtige Baumaßnahme, muss er dafür einen entsprechenden Bauantrag unter Vorlage aussagekräftiger Unterlagen bei der zuständigen Behörde stellen. Die Details zum Verfahren und zum Genehmigungsprozess sind in der Bauordnung sowie der Bauvorlagenverordnung des entsprechenden Bundeslandes definiert. Mehr erfahren...

Baubehörde

Die Baubehörde ist die amtliche Instanz, die sich um bauliche Belange kümmert. Sie ist der zentraler Anlaufpunkt für Bauwillige, Bauherren/Bauherrinnen und Bauträger:innen bei Anfragen und Anträgen. Zugleich achtet die Baubehörde auf Einhaltung der geltenden Regeln, wie z.B. dem Bebauungsplan. Mehr erfahren...

Baufinanzierer:in

Die Berufsgruppe der Baufinanzierer:innen unterstützt Bauwilligen, indem sie zunächst den Finanzierungsbedarf ermitteln, den finanziellen Spielraum ihrer Kunden/Kundinnen ausloten und passende Immobilienfinanzierungen vermitteln.

Baugenehmigung

Die Baugenehmigung ist die notwendige Erlaubnis, wenn Sie in Deutschland ein Bauvorhaben durchführen möchten. Es wird bei der zuständigen Baubehörde beantragt. Zudem sind bestimmte Dokumente einzureichen und Anforderungen einzuhalten.

Baugrundstück

Ein Baugrundstück ist ein erschlossenes Grundstück, das rechtlich und technisch für die Bebauung geeignet ist. Es muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie beispielsweise den Anschluss an Versorgungsleitungen und die Einhaltung des entsprechenden Bebauungsplans

Bauherr:in

Im Baurecht ist ein Bauherr/eine Bauherrin der/die Auftragsgeber:in eines Bauvorhabens. Damit verantwortet er/sie sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich gesehen die Durchführung eines Bauvorhabens.

Baulasten

Auch dieser Begriff stammt aus dem Bauordnungsrecht, das die meisten Bundesländer pflegen: Demnach gelten öffentlich-rechtliche Pflichten, die der Eigentümer eines Grundstücks gegenüber der zuständigen Baubehörde erfüllen muss, als Baulast. Dabei kann es sich um Auflagen handeln, auf einem bestimmten Grundstück Dinge zu dulden, zu unterlassen oder zu erledigen.

Baulastenverzeichnis

Die Bundesländer, die Baulasten vorsehen, führen dazu ein entsprechendes Baulastenverzeichnis. Dort sind alle öffentlich-rechtlichen Pflichten - also Baulasten - eingetragen, die ein Eigentümer auf dem jeweiligen Grundstück gegenüber der zuständigen Behörde erfüllen muss. Mehr erfahren...

Bauleistung

Der Begriff wird im Bauwesen für jede Art von Bauarbeiten an einem Objekt verwendet. So kann es sich um Neubau-, Sanierungs- oder Abbrucharbeiten handeln.

Bauordnung

Die Bauordnung zählt zu den Landesgesetzen. Jedes Bundesland legt diesen Kern des geltenden Bauordnungsrechts als Teil des öffentlichen Baurechts eigenständig fest. Hier werden alle bei einem Bauvorhaben zu erfüllenden Anforderungen detailliert festgelegt. 

Baurecht

Das Baurecht regelt alle rechtlichen Vorschriften rund um Bauprojekte. Es umfasst Planungs-, Genehmigungs- und Nutzungsfragen von Bauvorhaben, einschließlich der Bauvorschriften sowie der Rechte und Pflichten von Bauherren/Bauherrinnen und der Nachbarschaft.

Bausubstanz

Die Bausubstanz bezeichnet die Gesamtheit aller baulichen Elemente eines Gebäudes, wie Wände, Decken und Fundamente. Sie beschreibt den baulichen Zustand und die Qualität eines Gebäudes, insbesondere hinsichtlich Langlebigkeit und Stabilität.

Bauträger:in

Ein/eine Bauträger:in ist ein Unternehmen, das Wohn- und Gewerbeobjekte baut und diese gewerblich vertreibt. Zugleich kann es vorkommen, dass der/die Bauträger:in das Grundstück besitzt und dadurch zugleich als Bauherren/Bauherrin fungiert.

Bauvoranfrage

Mit Hilfe der Bauvoranfrage können Bauherren mit der zuständigen Baubehörde oder Gemeinde klären, ob ein Bauvorhaben grundsätzlich wie gewünscht realisiert werden kann. Die Prüfstelle gleicht das Vorhaben mit dem geltenden Baurecht und den Bebauungsplan ab, um eventuell notwendige Restriktionen zu definieren. Allerdings nimmt der Bauvorbescheid den Bauantrag nicht umfänglich vorweg, bringt aber mehr Planungssicherheit. Mehr erfahren...

Bauvorbescheid

Eine Bauvoranfrage kann bereits vor einem Antrag auf Baugenehmigung einzelne Fragen zum Bauvorhaben klären, die sich nicht selbstständig beurteilen lassen. Der daraufhin erteilte Bauvorbescheid wird von der Baugenehmigungsbehörde erlassen und ist verbindlich.

Bauwerksabdichtungen

Mit Bauwerksabdichtungen oder auch Abdichtungen sind solche Schichten an Bauobjekten gemeint, die erdberührende Bauteile gegen Bodenfeuchte und Stauwasser (Grund-, Hang- und Regenwasser) schützen und somit Feuchtigkeitsschäden an der Baukonstruktion vorbeugen.

Bauwerkslast

Mit Bauwerkslast werden die Lasten bezeichnet, die bei einem Bauwerk vorhanden sind. Es handelt sich dabei um die vertikal in den Boden wirkende Lasten, welche durch irgendeine Art von Gründung aufgefangen werden müssen.

Bebauungsplan

Als Instrument zur räumlichen Planung enthält der Bebauungsplan alle rechtsverbindlichen Festlegungen zur städtebaulichen Ordnung eines bestimmten Gebietes. Damit bildet der Bebauungsplan die Grundlage für künftige Maßnahmen, die zur Umsetzung der Vorschriften des Baugesetzbuches erforderlich sind. Mehr erfahren...

Beglaubigung

Eine Beglaubigung ist die offizielle Bestätigung der Echtheit eines Dokuments oder einer Unterschrift durch eine autorisierte Behörde, wie einem Notar/einer Notarin oder einer staatlichen Stelle. Dies verleiht dem Dokument rechtliche Glaubwürdigkeit.

Bewehrung

Die Bewehrung an sich beschreibt die Stahleinlagen in Beton, die der Verstärkung des Baustoffes dienen. Dadurch kann Beton viel größer Lasten aufnehmen und erfährt dadurch umfangreichere Anwendungsmöglichkeiten.

Bidet

Als ein Bidet wird ein niedrig montiertes Sitzwaschbecken bezeichnet, das zur Reinigung der äußeren Genitalien dient. Im Gegensatz zu einem Dusch-WC wird das Bidet neben der Toilette platziert.

Brutto-Rauminhalt (BRI)

Hiermit ist eine der beiden Berechnungsmethoden für die Kubatur gemeint, die Aussage zum Volumen von Objekten gibt. Bei der Berechnung des BRI wird die tatsächliche Geschosshöhe als drittes Maß, neben den Gebäudeaußenmaßen in Länge und Breite benötigt. Mehr erfahren...


Bruttogrundfläche (BGF)

Als BGF oder auch bebaute Fläche wird die Grundfläche eines Bauwerkes bezeichnet - und damit die Bodenfläche, die das Bauwerk bedeckt. Ermittelt wird die BGF an der fertiggestellten Wanderoberfläche in Fußbodenhöhe, sodass auch Verkleidungen, Dämmungen und der außen aufgebrauchte Putz dazu zählen. In einem Grundriss wären das die Außenkanten der äußeren Mauern. Mehr erfahren...

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

In dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) wird das allgemeine deutsche Privatrecht geregelt. Das bedeutet, dass darin die Rechtsbeziehung zwischen Privatmenschen thematisiert wird und daher abzugrenzen ist vom öffentlichen Recht, welches das Rechtsverhältnis zwischen Privatmensch und Hoheitsträgern regelt.